Rund um den Wasserfall

Am 1. Mai dieses Jahres haben wir mit Nilak einen Ausflug an den Trusetaler Wasserfall in Thüringen gemacht. Da wir sowieso in die Richtung mussten, unsere jüngere Tochter studiert in Eisenach und musste an diesem Tag wieder zurück an die Uni, bot sich der kurze Abstecher ins Trusetal an. Das Wetter spielte auch mit und so machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg.

Der 1865 künstlich angelegte Wasserfall liegt umgeben von Buchenwäldern im reizvollen Tal der Truse. Unterhalb des Ortes Brotterode befindet sich eine Stauanlage, mit deren Hilfe von April bis Oktober ein Teil des Flusses Truse umgeleitet wird. Auf einer 3,5km langen Strecke fließt der sogenannte Wasserfallgraben bis zu jener Stelle der Hühnberge, wo die Felsen aus Vulkangestein besonders imposant zu Tage treten. Von hier stürzt sich der Wasserfall über drei Kaskaden 58m in die Tiefe.

Beim Wasserfall gibt es einen kostenflichtigen Parkplatz, von wo aus man sich entscheiden kann, ob man erst den Rundweg durch die tolle Natur wandern möchte oder ob man gleich zum Wasserfall geht und dort die 228 Steinstufen hochsteigt. Wir hatten uns dazu entschieden erst die Stufen zu nehmen und dann den Rundweg zu laufen. Beim Aufstieg muss man gut aufpassen, weil die Stufen nass und dadurch natürlich auch rutschig sind. Aber es lohnt sich, weil vor allem der Blick wärend des Aufstieges wirklich toll ist.

Oben kann man dann auf gut ausgebauten Wegen am Wasserfallgraben entlang bis zurück zum Parkplatz laufen. Und die ganze Zeit über erliegt man der Illusion, das das Wasser den Berg hinauf fließt. Wirklich beeindruckend…

      

Der Wasserfall ist von Ostern bis Ende Oktober täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt beträgt 2,-€.


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