Nilak bei den Bremer Stadtmusikanten

An einem schönen Wochenende im Mai machten wir uns zusammen mit Nilak auf den Weg von der Oberweser zum Ende der Mittelweser, unser dortiges Ziel war Bremen. Im Jahr zuvor hatte ich von meinem Mann zu Weihnachten einen Gutschein für das GOP Variete bekommen und dieser sollte an diesem Wochenende nun eingelöst werden. Die übrige Zeit wollten wir nutzen, um uns die Stadt anzusehen und schöne Fotos zu machen. Nachdem wir unser Zimmer im Ringhotel Munte am Stadtwald bezogen hatten, machten wir uns erstmal auf die Suche nach etwas zu essen.

Nach einem kleinen Spaziergang durch den Bürgerpark fanden wir die Meierei, ein schönes Lokal, das sich in einem Gebäude im Schweizer Stil aus dem Jahr 1881 befindet. Dort gab es eine Kleinigkeit zu essen, bevor wir uns wieder auf den Weg machten, um den Bürgerpark weiter zu erkunden.

         

Vom Bürgerpark aus fuhren wir dann mit der S-Bahn weiter in die Innenstadt, um dort unsere Stadtbesichtigung fort zu führen.

Start für den Streifzug durch die Stadt war am Loriotplatz, wo man seit 2016 durch eine Skulptur des berühmten  „Knollennasenmännchen“ von Loriot begrüßt wird.

Von dort aus ging es dann weiter zur Mühle am Wall. In der  alte Mühle, die im 19. Jahrhundert zweimal völlig nieder gebrannt war, wurde bis zum Jahr 1947 noch aktiv Mehl gemahlen, heute befindet sich in ihr ein Cafe.

            

Wir haben dort aber keine Pause gemacht, sondern sind weiter in Richtung Rathaus gegangen, um uns dort die berühmten Bremer Stadtmusikanten anzusehen. Die Bronzeplastik aus dem Jahr 1951 steht an der Westseite des Rathauses.

Ein Stückchen weiter, wenn man vom Rathaus in Richtung Böttcherstrasse geht, trifft man sie dann gleich nochmal, diesmal aber in Farbe.

Und zum dritten Mal an diesem Abend haben wir sie dann in der Böttcherstrasse getroffen, auf einem Brunnen vor der Bremer Bonbon Manufaktur.


         

            

Nachdem wir die schönen alten Häuser in der Böttcherstrasse bewundert hatten, machten wir uns auf den Weg in Richtung Weserpromenade, um uns dort ein Restaurant für unser Abendessen zu suchen. Unsere Wahl fiel auf das Enchilada, einen Mexikaner und wir haben diese Wahl nicht bereut. Und so machten wir uns nach einem leckeren Essen pappsatt auf den Weg zurück ins Hotel, um dort müde in unsere Betten zu fallen.

    


Der Samstag begann dann mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel. Im Anschluss war ein Ausflug in den Rhododendron-Park geplant.

Der Park beherbergt auf einer Fläche von 46 Hektar nicht nur die größte Rhododendron-Sammlung der Welt, sondern auch den Botanischen Garten der Hansestadt und das erste Grüne Science Center Deutschlands, die botanika. Seit 2003 ist er außerdem ein „Garten der Menschenrechte“. Besonders im Frühjahr, wenn die mehr als 600 Arten in voller Blüte stehen, ist der Park einen Besuch wert.

            

         

         

            

         

           

Vom Rhododendron-Park aus sind wir dann wieder an die Weserpromenade gefahren, um dort einen kleinen Mittags-Snack zu uns zu nehmen. Diesmal fiel unsere Wahl auf die Außenterasse des Luv.

Nach dieser kleinen Stärkung ging es erstmal zurück ins Hotel, fertig machen für den Abend im Variete. Vorher stand allerdings noch eine Fahrt durch den Bremer Hafen auf dem Program. Also Leinen los und Schiff ahoi…

         

         

Danach gab es im Variete ein leckeres Buffet und im Anschluss eine wirklich tolle Vorstellung, die allerdings ohne Nilak, der musste im Auto auf uns warten.

Und mit diesem Blick auf die nächtliche Weser endet unser zweiter Tag. Gute Nacht…


Am Sonntag Morgen räumten wir nach einem erneut guten Frühstück unser Zimmer im Hotel und beschlossen das schöne Wetter noch ein bisschen an der Weser zu genießen. Unser erstes Ziel war Bremen Vegesack, dort konnte an diesem Tag das Segelschulschiff Deutschlang besichtigt werden.

            

90 Jahre Schulschiff Deutschland

1927, vor 90 Jahren, lief die “Schulschiff Deutschland” vom Stapel. Der Großsegler ist das einzige, erhaltene Vollschiff und zugleich Segelschulschiff der deutschen Handelsschiffahrt. Es wurde ausschliesslich zur Ausbildung des Nachwuchses für Großsegler konstruiert und gebaut. Bauherr war der am 12. Januar 1900 gegründete Deutsche Schulschiff-Verein. Die heutige Aufgabe des Vereins ist es, das unter Denkmalschutz stehende letzte deutsche Vollschiff als maritimes Kulturdenkmal  zu pflegen und zu erhalten.

Seit 1996 liegt das Segelschulschiff an der maritimen Meile im Bremer Stadtteil Vegesack, dort wo die Lesum in die Weser mündet.
Es bietet tiefe Einblicke in die Ausbildung der Handelsschifffahrt des vergangenen Jahrhunderts.

Quelle: Deutscher Schulschiff-Verein e.V. “Schulschiff Deutschland”

         

Nach der wirklich interessanten Schiffsbesichtigung ging es weiter auf die Insel Harriersand, die größte Flussinsel Deutschlands. Nachdem wir endlich einen Parkplatz gefunden hatten, machten wir uns auf zu einem Strandspaziergang am Weserufer.

Vom „Umherwandern“ hungrig geworden setzten wir uns auf die Terasse der Strandhalle von wo aus man einen schönen Blick auf die Weser hat. Nach einem leckeren Mittagessen mit Fisch machten wir uns dann auf den Heimweg.

Bis bald sagen Nilak und Nicole.

 

 


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